Festival Programm
Deborah Hay Dance Company

Deborah Hay Dance Company, USA

If I Sing To You

Di 4. November, 21.30 Uhr
Mi 5. November, 20.30 Uhr

i-camp / Neues Theater München
Dauer: 60 Minuten, ohne Pause

€ 16,– / erm. € 10,–

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If I Sing To You ist ein Tanzstück, das gleichzeitig Lied, Musik, Poesie, Humor und Stimme ist. Es arbeitet mit nicht linearen Erzählstrukturen und –formen. If I Sing To You lebt von unzähligen absurden Momentaufnahmen des Lebens, von der Intensität, dem Humor und der Intelligenz seiner Performer und ihrem ästhetischen Urteilsvermögen.

Deborah Hay ist eine der in Europa weniger bekannten Vertreterinnen der später als Judson Church Group in die Geschichte eingegangenen Gruppe von Künstlern wie Lucinda Childs, Trisha Brown, Yvonne Rainer, Merce Cunningham und John Cage, eine der radikalsten, explosivsten und einflussreichsten Künstlervereinigungen des 20. Jahrhunderts in New York. Hay studierte in den 60er Jahren in den Cunningham Studios und tanzte eine Zeit lang in Cunninghams Company. Bereits 1967 galt sie als außergewöhnliches choreographisches Talent, arbeitete in ihren großen Werken – oft im öffentlichen Raum – eng mit bildenden Künstlern, Komponisten, Musikern zusammen. Mikhail Baryshnikov ist ein großer Verehrer von ihr und tanzte Choreographien von und mit ihr. Vor wenigen Jahren erschien sie zum ersten Mal im Festivalprogramm von Montpellier. Und kürzlich wurde William Forsythe auf sie aufmerksam und produzierte im März 2008 diesen Abend mit ihr und ihrem Ensemble. Fast scheint es, als würde sie auch in Europa noch zu spätem Ruhm gelangen.

The choreography of If I Sing to You is a song without words or music. It holds together through innumerable tender, witty, dark, volatile, theatrical and absurdly human moments choreographed and directed by Deborah Hay. This new work is performed by an outrageously gifted cast of highly trained dancer / choreographers. All women have the option to perform in a male or female costume. They will decide, (individually and without prior consultations with either the choreographer or the other dancers) which costume to wear for every performance, thus multiplying the dynamic of the choreography through ever changing patterns, contexts and combinations.

Gastspiel in Zusammenarbeit mit dem
i-camp / Neues Theater München