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Ausstellung:
Tanz in München –
Archiv in Bewegung

 

Do. 11. bis So. 21. Mai, 8-23 Uhr
Ort: Foyer Carl-Orff-Saal, Gasteig

 

Hinweis:

Am Sa. 20. Mai, 11 Uhr, findet eine Podiumsdiskussion zum Thema "30 Jahre Tanztendenz München" statt.
Ort: Gasteig, Foyer Carl-Orff-Saal im 2. OG
Eintritt frei
München in den achtziger Jahren: Was war in der Tanzszene los? Wer war wo mit wem künstlerisch unterwegs? Und was ist daraus geworden? Zum Gespräch sind Choreographinnen und Choreographen eingeladen, die die Szene prägten und 1987 die "Tanztendenz München" gründeten: Angela Dauber, Jessica Iwanson, Angelika Meindl, Micha Purucker und Bonger Voges.

Am So. 21. Mai, 10:30-12.45 Uhr, findet ein öffentliches Podiumsgespräch zum Thema "Mediatheken und Zugänge gestalten" statt.
Ort: Gasteig, Raum 0131
Eintritt frei

Archive zu Theater, Tanz und Performance leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes im Bereich der szenischen Künste. Ihre Erhaltung und Neukonstitution ist allerdings nicht unproblematisch. Die Diskussion  will Expertisen aus der Praxis sammeln und nach tragfähigen Lösungsmodellen fragen. Weitere Informationen hier.
Mit: Heide-Marie Härtel (Tanzfilminstitut Bremen), Walter Heun (JOINT ADVEN-TURES), Nina Hümpel (Festival DANCE), Fabian Rudner (Theaterwissenschaft München), Thilo Wittenbecher (Mime Zentrum Berlin), Moderation: Prof. Dr. Patrick Primavesi (Universität Leipzig und Tanzarchiv Leipzig e.V.)

 

Die freie Tanzszene, die sich in den 1970er Jahren herauszubilden begann, hinterließ in München wie in anderen Städten deutliche Spuren. Sie hat neue Konzepte von Theater, Bewegung und Körper mitgetragen und selbst entwickelt. Ästhetische und kulturpolitische Fragen, die damals entstanden und seitdem diskutiert werden, sind nach wie vor virulent.
Das kontinuierliche Wirken und die Präsenz der freien Gruppen und nicht-institutionalisierten KünstlerInnen, die in München arbeiteten oder als Gäste kamen, formierten ein stets wachsendes, interessiertes Publikum.

Wie ist diese Szene entstanden? Wie sah sie aus? Was hat sie befruchtet? Wo waren ihre hot spots in der Stadt? Welche Menschen waren (und sind) in München aktiv? Was waren ihre künstlerischen Vorstellungen? Wie haben sie die Entwicklung der Szene erlebt? Wie war die Außenwahrnehmung dieser Szene? Spätestens mit der Ratifizierung des Abkommens über das immaterielle Erbe der UNESCO 2003 ist das Bewusstsein für mündliche und korporale Vermittlungsweisen sowie deren historiographische Relevanz deutlich gestiegen.
Eine ausgewählte Sammlung von Flyern, Postkarten, Leporellos, Programmheften, Rezensionen, Interviews, Fotografien und Filmaufzeichnungen vermittelt Einblicke in die dynamische Vergangenheit der freien Münchner Tanzszene.


Idee/Konzept: Brygida Ochaim, Dr. Katja Schneider

 

 

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