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Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Minutemade for DANCE
mit Emanuel Gat, Nicole Peisl und Benoît Lachambre (UA)

 Stempel Doppelspiel

So. 14. Mai, 21 Uhr - TICKETS
Mo. 15. Mai, 21 Uhr - TICKETS
Ort: Carl-Orff-Saal, Gasteig
Dauer: ca. 90 Min.
Preis: € 18 / erm. € 10
Künstlergespräch am 14. Mai


Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner erfand 2013 für sein Ensemble ein Format, das längst Kult ist: Minutemade. Im Handumdrehen kreiert ein Choreograf oder eine Choreografin mit bis zu 20 TänzerInnen in nur fünf Tagen ein komplettes Stück. Der Zeitdruck setzt Kreativität frei, alles ist erlaubt. Aber: Jeder, jede muss an der Stelle beginnen, wo das jeweils vorangegangene Stück des Kollegen geendet hat. Wohin dann die choreografische Reise geht, ist offen. Nahtlos blenden die beiden Teile ineinander über, so dass jeweils zwei Episoden an einem Abend zu sehen sind. Für DANCE wird die erfolgreiche "Dancesoap" von der Festivalleitung kuratiert, an Festivalbedingungen angepasst und mit hochkarätigen Gästen besetzt: Für Minutemade for DANCE und das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz choreografieren Emanuel Gat, Nicole Peisl und Benoît Lachambre, die auch mit ihren eigenen Kompanien im Festival zu sehen sind. Nach dem Motto: Ein Raum. Eine Woche. Bis zu 20 Tänzerinnen.


Gärtnerplatztheater

„Man (…) amüsiert sich auf hohem Niveau bei  ‚Minutemade‘. (…) Das Glück kommt in Gestalt dreier jeweils dreißigminütiger nahtlos ineinander übergehender Stehgreif-Choreografien daher, die in nur einer Woche fertig sein müssen. Diesmal ließen sich die Dance-Gäste Emanuel Gat, Nicole Peisl und Benoît Lachambre darauf ein. Der Israeli Gat, ein Liebhaber des deutschen Kunstlieds, entfachte zu zwei Wesendonck-Liedern einen stumm getanzten, polyfonen Bewegungssturm. Die ehemalige Forsythe-Tänzerin Nicole Peisl entwarf eine variable, höchst bewegte Bühneninstallation für Tänzer und Hüpfseile. Und der Kanadier Benoît Lachambre packte all seine Bewegungslust, die er in seinem ‚Hyperterrestres‘ verweigert hat, in einen virtuosen Gruppenirrsinn (…).Die Tänzer haben Spaß, die Zuschauer auch.“

Rita Argauer und Eva-Elisabeth Fischer auf www.sueddeutsche.de